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Sicht- und Windschutz auf dem Balkon oder der Terrasse

Sichtschutz auf dem Balkon
Alexander Hupe

An wirklich heißen Sommertagen ist ein kühles Lüftchen auf der Terasse eine angenehme Abkühlung. Aber auch nur an solchen Tagen. Im Normalfall sind zugige Ecken im Garten eher ein Ärgerniss. Mit dem passenden Windschutz, der gleichzeitig auch als Sichtschutz dienen kann, schaffen Sie sich ein gemütliches Plätzchen in Ihrem Garten. Für einen effektiven Windschutz stehen Ihnen in den Fachmärkten verschiedener Materialien und Gewächse zur Verfügung.

Holzelemente als Windschutz

In den Baumärkten sind Holzelemente in verschiedenen Standardgrößen und Designs erhältlich. Die Elemente reichen von einfach viereckig, über geschwungene Formen bis hin zu Teilen, die mit kunstvollen Ornamenten versehen sind. Zu beachten ist bei der Auswahl der Holzelemente, dass keine vollflächige Wand gesetzt wird. In diesem Fall entsteht direkt hinter der Holzwand eine unangenehme Luftverwirbelung.

Die Holzelemente müssen eine Höhe von ungefähr 2 Metern aufweisen. Nur dann ist ein effektiver Windschutz möglich. Beim Aufstellen dieses Schutzes aus Holz muss der Gartenliebhaber auf eine gute Verankerung Wert legen. Die Pfosten sollten in Betonfundamenten gesichert sein, die etwa 60 Zentimeter ins Erdreich hineinragen.

Welche Holzarten können beim Windschutz eingesetzt werden?

Die Fachmärkte bieten Holzelemente aus Fichten-, Kiefern- und Tannenholz an. Diesen Hölzern verleihen Sie durch den Einsatz von Farbe ein individuelles Aussehen und Schutz vor Umwelteinwirkungen. Besonders umweltfreundlich ist ein Windschutz aus Bambus oder Schilfrohr. Diese beiden Sorten wachsen ständig nach und gefährden dadurch nicht den wertvollen Baumbestand. Immer häufiger werden auch teurere Materialien wie Glas, Kunststoff oder Metall als Windschutzelemente angeboten.

Pflanzkästen als Windschutz

Pflanzkästen oder Rankelemente verschönern an sich schon Ihren Garten. Durch eine optimale Aufstellung dieser Pflanzkästen erreichen Sie einen effizienten und darüber hinaus auch einen besonders attraktiven Windschutz. Bepflanzen Sie die Kästen oder Rankelemente mit Kletterpflanzen, bspw. mit herrlich blühenden Clematis, Efeu oder Geißblatt. Ein Großteil der Kletterpflanzen wächst so schnell, dass bereits im ersten Jahr eine Rankhöhe von bis zu zwei Metern erreicht wird.

Windschutz durch Heckenbepflanzung

Eine Heckenbepflanzung bietet in Hinsicht des Windschutzes enorme Vorteile. Eine Hecke ist der perfekte Windschutz, da sich der Wind regelrecht in den Büschen verfängt. Weiterhin können Sie Ihre Windschutzhecke dekorativ aus unterschiedlichen Büschen zusammenstellen. Darüber hinaus entfällt eine aufwändige Verankerung.

Welche Hecken sind als Windschutz geeignet?

Soll Ihre Windschutzhecke im Sommer und im Winter dicht sein, bietet sich als Bepflanzung bspw. die Eibe, der Lebensbaum oder die Konifere an. Ist das nicht notwendig, können Sie die Pflanzenauswahl auch am Zeitpunkt der Strauchblüte festmachen. Für eine im Frühling blühende Windschutzhecke , stehen Sträucher wie die Forsythie, die Hasselnuss oder Flieder, der in unterschiedlichen Blühfarben gewählt werden kann, zur Auswahl. Mit einer Weigelie, einem Schmetterlingsstrauch, der Felsenbirne oder dem Schneeball hingegen, legen Sie den Zeitpunkt der Blüte in den Sommer bzw. in den Herbst. Eine Mischung aus beiden Sorten garantiert Ihnen, dass zu jeder Jahreszeit ein blühender Strauch Ihre Hecke schmückt. Das Einhalten thematischer Schwerpunkte ist dann aber besonders wichtig. Sonst kann es Ihnen leicht passieren, dass ihre Windschutzhecke unruhig wirkt.

Unterschiedlichen Höhen in der Bepflanzung

In besonders windreichen Gegenden pflanzen Sie Ihre Windschutzhecke in mehreren Reihen. Hoch wachsende Sträucher werden dabei ganz nach außen gepflanzt und in der Reihe davor setzen Sie mittelhoch wachsende Sträucher. Mit kleinen Sträuchern grenzen Sie Ihrer Hecke zum Garten hin ab. Diese Art der Heckenbepflanzung bietet sich vor allem für größere Gärten an. Die Hecke erreicht dabei leicht eine Breite von 3-4 Metern.

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