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Der Weg zu gesundem und ausreichendem Schlaf

Schlafstörungen
Beatrix Lutze

Schlafstörungen können sich mit vielen Gesichtern zeigen: Dazu gehört das schlechte Einschlafen, das nicht Durchschlafen, morgens zu früh aufwachen. Auch Schnarchen und nach Luft ringen in der Nacht sind Schlafstörungen. Doch ausreichend und vor allem gesunder Schlaf ist sehr wichtig für den Körper. So verarbeitet das Gehirn zum Beispiel im Schlaf neu aufgenommene Informationen und schafft Ordnung. Auch das Abnehmen fällt dank gesundem Schlaf im richtigen Verhältnis leichter. Auch die seelische Ausgeglichenheit, das Wohlbefinden und die körperliche Fitness werden von ausreichendem Schlaf positiv beeinflusst.

Den Ursachen auf den Grund gehen

Ursachen für Schlafstörungen können ganz verschieden sein. So kann zum Beispiel ein stressiger Arbeitstag oder beruflicher Ärger für die unruhigen Nächte verantwortlich sein. Auch freudige Ereignisse, denen man mit Aufregung entgegen fiebert, oder eine bevorstehende Reise können für unruhige Nächte sorgen. Auch Infekte oder andere vorübergehende Krankheiten können Auslöser sein. Doch diese Auslöser gehen mit der Zeit auch vorbei und die Nächte werden wieder ruhiger. Sollten die Schlafstörungen jedoch trotzdem anhalten, vor allem über einen längeren Zeitraum, dann sollte gezielt nach den Ursachen gesucht werden.

Ernst wird es, wenn die Schlafstörungen über einen Monat anhalten. Bei drei Nächten in Folge mit gestörter Nachtruhe sprechen Mediziner bereits von chronischen Schlafstörungen. Auch wenn man glaubt, gut geschlafen zu haben, aber tagsüber kraftlos und müde ist, ist das ein Hinweis auf Schlafstörungen.

Arzt aufsuchen

Bei lang anhaltenden Schlafstörungen ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen. Denn nicht ausreichender Schlaf hat Auswirkungen auf die Gesundheit. Der Arzt wird dann zuerst feststellen, um welche Form der Schlafstörung es sich handelt. Die meisten Menschen leiden an der so genannten Insomnie. Dabei handelt es sich um die Schlafstörung, die durch zu wenig Schlaf gekennzeichnet ist. Diese Schlafstörung äußert sich im schlechten Einschlafen oder häufigem Wach werden in der Nacht. Auch morgendliche Unruhe und viel zu frühes Aufstehen sind Anzeichen für die Insomnie.
Grund dafür sind körperliche, neurologische oder auch psychische Erkrankungen. Aber auch äußerliche Einwirkungen und falsche Schlafgewohnheiten können Auslöser sein. Auch Krankheiten wie Bluthochdruck oder Depressionen können Auslöser sein. Diese Krankheiten werden durch Schlafstörungen jedoch auch zusätzlich gefördert.

Schlafstörungen beheben

Die Schlafstörungen müssen bevor sie behoben werden können, erstmal genau untersucht werden. Dazu stellt der behandelnde Arzt konkrete Fragen, die die Schlafstörungen selbst und den Alltag sowie die Gewohnheiten des Patienten betreffen. Sollten durch diese Fragen keine eindeutigen Befunde festgestellt werden können, muss eine körperliche und psychische Untersuchung vorgenommen werden.

Ein weiteres gutes Mittel, um die Ursachen der unruhigen Nächte feststellen zu können, ist das Schlaftagebuch. In diesem Buch werden Schlaf- und Wachphasen sowie die Schlafgewohnheiten festgehalten. Anhand des Schlaftagebuches kann der Arzt dann nachvollziehen, worin unter Umständen die Ursachen für die Schlafstörungen liegen können.

Auch die Untersuchung im Schlaflabor hilft bei der Diagnostik. So werden zum Beispiel vor allem Ursachen für Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, Schlafapnoe und Bewegungsstörungen im Schlaflabor genauer unter die Lupe genommen. Im Schlaflabor wird der Patient an verschiedene Geräte angeschlossen, die bei der Diagnostik behilflich sein sollen. Erst wenn die Ursachen geklärt sind, kann man auch etwas gegen die Schlafstörungen unternehmen.

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