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Ein neues Kinderfahrrad zum Frühlingsbeginn

Fahrrad fahren
Susanne Mai

Endlich hält der Frühling Einzug und das Osterfest erfüllt oder weckt Wünsche. Sobald die Sonne lacht und die Luft milder wird, ist einer der meist gewünschten Artikel von Kindern ein Fahrrad. Einerlei ob es das Erste oder ein größeres Exemplar sein soll, für die Eltern fängt damit eine stressige Zeit an. Die Kaufentscheidung kann nicht allein nach der Lieblingsfarbe des Kindes gefällt werden. Im Gegenteil, für die Eltern sind Größe, Ausstattung und Sicherheitsmerkmale und erst zuletzt die Farbe oder das Design das entscheidende Kaufkriterium.

Hereinwachsen funktioniert nicht

Niemals sollte ein Fahrrad zum „Hereinwachsen“ gekauft werden. Ein zu großes Fahrrad verunsichert die Kinder und sie lehnen es sehr schnell ab. Nehmen Sie Ihr Kind immer zum Kauf des neuen Fahrrads mit und lassen Sie es das Fahrrad testen. In einem guten Fahrrad Fachhandel sind in der Regel Teststrecken aufgebaut. Selbst wenn Sie Ihr Kind noch unterstützend am Sattel festhalten müssen, merken Sie auf der Teststrecke recht schnell, ob das Fahrrad für Ihr Kind richtig oder falsch ist.

Welche Größe muss das Fahrrad haben?

Wenn der Sattel in der niedrigsten Position ausgerichtet ist, muss Ihr Kind mindestens mit dem Fußballen auf dem Boden aufkommen. Bei Anfängern soll für ein optimales Fahrgefühl sogar der gesamte Fuß auf dem Boden aufliegen. Kommt Ihr Kind nur mit den Zehenspitzen bis zum Boden, ist das Fahrrad eine Nummer zu groß.

Gebraucht oder Neu?

Sicher ist, Kinder wachsen oft extrem schnell. Daher bieten viele Fachgeschäfte einen Second Hand Bereich an. Dort können Sie zum Einen das wenig genutzte Fahrrad der letzten Saison, das der Größe Ihres Kindes nicht mehr entspricht, loswerden. Zum Anderen können Sie auch ein fast neues Fahrrad für die aktuelle Saison zu einem fairen Preis erwerben.

Sicherheit steht an erster Stelle

Für Kinder bis zu einem Alter von ca. 8 Jahren sind verschiedene Sicherheitsmerkmale unseres Erachtens Pflicht. Dazu gehört neben einem niedrigen Rahmen für den leichten Aufstieg, vor allem ein gut sitzender Helm. Lassen Sie Ihr Kind den Helm vor dem Fahrradkauf aussuchen. Diese Vorgehensweise hat zwei Vorteile, zum Einen ist die Diskussion über Farbe und Stil bei einem eher niedrigpreisigen Artikel bereits erledigt. Zum Anderen darf Ihr Kind selbst über den Kauf und Nichtkauf entscheiden (dass Sie nur wirklich sichere Helme in die engere Auswahl nehmen, wird Ihr Kind kaum bemerken).

Rücktritt oder Handbremse

Ein Rücktritt ist für Kinder bis ca. 8 Jahre unerlässlich. In Gefahrensituationen können sie schneller und koordinierter mit dem Rücktritt umgehen. Eine Bremse am Lenker dagegen, wird von kleineren Kindern in Gefahrensituationen eher zu fest betätigt. Das erhöht die Unfallgefahr, bspw. den Überschlag über den Lenker bei einer Gefahrenbremsung.
Wenn Sie oder Ihr Kind unbedingt auf eine Handbremse Wert legt, muss diese für Kinderhände gemacht sein. Das bedeutet, der Bremshebel muss für kleine Hände nah am Lenker angebracht sein. Der leichtgängige Hebel darf in seiner Bremskraft nicht zu stark anziehen.

Fahrradschutz ist Vorsorge

Ein Prallschutz auf dem Lenker ist ein wichtiges Kaufkriterium für den Schutz der Gesundheit Ihres Kindes. Nur mit einem effektiven und gut gepolsterten Prallschutz können Sie Ihr Kind vor Verletzungen und Zahnschäden schützen. Der Aufprallschutz muss fest auf dem Lenker befestigt sein und Stöße und Stürze gut abfangen können.

Sicherheitsgriffe

Ein Kinderfahrrad muss ebenfalls mit Sicherheitsgriffen ausgestattet sein. Die Griffe sollen dabei fest sitzen und dürfen sich auf keinen Fall verdrehen. Ein fester Griff vermittelt dem Kind Sicherheit beim Fahren. Für die Eltern ergibt sich daraus ein nicht zu verachtender Nebeneffekt, bei Anfängern schont ein Sicherheitsgriff das Fahrrad, es landet bei einem Sturz zuerst auf dem weichen Griff und fügt dem Rahmen somit weniger Kratzer zu.

Fazit
Sie müssen beim Kauf eines Kinderfahrrades Ihre Anforderungen an die Sicherheit mit den rein geschmacklichen Wünschen Ihres Kindes unter „einen Hut“ bringen. Das ideale Fahrrad zu finden kostet ein wenig Mühe, die Sicherheit Ihres Kindes und der Fahrspaß wird Sie für den Zeitaufwand in jedem Fall entschädigen.

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