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Der Werkzeugkasten des Hauseigentümers

Werkzeugkasten
Alexander Hupe

"Do it yourself" ist nicht nur eine beliebte Redewendung für Heimwerker, sondern auch oft unerlässlich, um Schäden oder kleinere Reparaturen am und im Haus schnellstmöglich vorzunehmen. Nicht in jedem Fall ist immer sofort ein Handwerker zur Stelle und es ist ratsam, diesbezüglich mit einer guten Grundausstattung an Werkzeugen ausgerüstet zu sein. Man muss kein Handwerker sein, um Werkzeuge zu gebrauchen, denn man muss auch kein Mediziner sein, nur weil man eine gut bestückte Hausapotheke hat.

Es stellt sich für Hausbesitzer oft die Frage, was man wirklich an Werkzeugen benötigt.
Natürlich braucht man kein Schweissgerät, um einen tropfenden Wasserhahn zu reparieren und ebensowenig eine Motorsäge, nur weil man die Fussleisten kürzen will.
Aber dennoch gehören ein paar gängige Werkzeuge in fast jeden Haushalt.Sicherheit oder "safety first" Selbstverständlich muss bei handwerklichen Arbeiten die Sicherheit immer im Vordergrund stehen. Daher ist es immer wichtig eine sichere Leiter bzw. einen Stufentritt zur Verfügung zu haben.

Eine Leiter passt zwar nicht in einen Werkzeugkasten, gehört aber als Hilfs-und Sicherheitsmittel unbedingt dazu.

Schraube locker?

In jeden Werkzeugkasten gehören verschiedene Schraubendreher sowie Schraubenschlüssel.
Zu den gängigsten Schraubenformaten gehören die Schlitz-, Kreuz- und Imbusschrauben, so dass man gut beraten ist, die jeweilig passenden Schraubendreher immer griffbereit zu haben.
Als Schraubenschlüssel eignet sich besonders der sogenannte "Engländer", der sich einfach per Einstellung an die jeweilige Schraubmutterngröße anpassen läßt. Der Handel bietet ebenfalls Schraubschlüsselkästen an, in denen sämtliche Schlüssel in allen Größen zur Verfügung stehen.

"Meister Röhrich" empfiehlt....

Wo Wasser durch Rohre fliesst, gibt es auch mal Verstopfungen. In diesem Fall benutzt der Klempner zunächst auch einen handelsüblichen sogenannten "Pümpel", den es in jedem Sanitär-und Baumarkt zu kaufen gibt.
Dieses mit einer Gummimuffe ausgerüstete Pump-und Sauggerät darf in keinem Werkzeugkasten fehlen, denn kleinere und mittlere Rohrverstopfungen können damit einfach gelöst werden.
Rohrverbindungen löst oder festigt man am besten mit einer Wasserpumpenzange. Für leichtere Reparaturen gehört sie ebenfalls in den Werkzeugkasten.

Das Bild hängt schief!

Bei den meisten handwerklichen Arbeiten kann man sich leider nicht nur auf sein Augenmaß verlassen.
Exakte Maßangaben sind für Passgenauigkeit ebenso vonnöten, wie für Geradlinigkeit.
Ein Zollstock sowie eine Wasserwaage gehören deshalb unbedingt zur Grundausstattung eines Werkzeugkastens.

Um Nägel in Wände zu treiben braucht man einen Hammer. Das weiß jedes Kind und so gehört ein Hammer immer in einen Werkzeugkasten. Doch manchmal benötigt man eine festere Wandverbindung und es muss gebohrt und gedübelt werden. Daher sollte auch eine handelsübliche Bohrmaschine nicht fehlen.

Der Werkzeugkasten des Hauseigentümers ist mit den bisher genannten Werkzeugen nun adäquat ausgerüstet.

Als weitere nützliche Werkzeuge eignen sich zusätzlich noch eine Universal-Zange, eine Handsäge für kleinere Schnittarbeiten und ebenso ein universelles Schneidewerkzeug.
Bevor wir den Deckel des gut ausgerüsteten Werkzeugkastens nun schliessen, ist man gut beraten, immer ein bis zwei Blatt vielseitig zu verwendendes Schleifpapier vorrätig zu haben.

Wartungen, Reparaturen oder gar Schäden lassen sich leider nicht immer vermeiden, aber wer mit nützlichem Werkzeug ausgerüstet ist, kann oft Schlimmeres vermeiden.

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