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Akkuschrauber - Tipps zum Kauf

Akkuschrauber
Alexander Hupe

Natürlich kann man die meisten Arbeiten, bei denen eine Schraube befestigt oder gelöst werden soll, auch gut und gerne in reiner Handarbeit, sprich mit einem Schraubendreher erledigen. Allerdings kann man mit einem Akkuschrauber erstens Zeit sparen und zweitens seine Kräfte schonen. Doch welchen Akkuschrauber soll man sich nun kaufen? Immerhin finden sich in den Regalen der Heimwerker- und Baumärkte dutzende Modelle in den unterschiedlichsten Größen und Leistungsstärken wieder.

Wozu brauche ich einen Akkuschrauber?

Bevor man die Regale der Baumärkte nach einem Akkuschrauber durchforstet, sollte man sich zunächst einmal darüber Gedanken machen, welche Aufgaben man hauptsächlich mit dem Akkuschrauber erledigen möchte. Möchte man sich das Gerät zum Beispiel nur anschaffen, um gelegentlich einmal eine Schraube fest zu ziehen oder um ein Regal zusammen zu bauen, dann reicht auch ein Modell mit mäßiger Leistung. Möchte man seinen Akkuschrauber hingegen auch zum Bohren verwenden, dann sollte man natürlich zu einem Modell mit hoher Leistung greifen.

Leistung und Drehmoment

Wenn man sich Akkuschrauber ansieht, dann achten die meisten darauf, dass er mit möglichst großen Leistungsmerkmalen gekennzeichnet ist. So gibt es zum Beispiel schon Modelle mit knapp 4 Volt Leistung, aber auch Modelle mit satten 24 Volt Leistung. Klar ist natürlich, dass man mit einem Modell, das über eine hohe Motorleistung verfügt zum Beispiel auch große Schrauben festziehen kann, oder dass man ein solches Modell sogar zum Bohren für Mauerwerk nutzen kann. Akkuschrauber mit geringer Leistung sind dagegen oftmals nicht viel mehr als ein besserer Schraubendreher.
Allerdings ist die pure Leistung, also die Anzahl der Volt bei einem Akkuschrauber nicht alles. Man sollte beim Kauf nämlich auch auf das Drehmoment achten, also praktisch darauf, wie der Hersteller die Energie des Akkus technisch umsetzt. So gibt es zum Beispiel Akkuschrauber, die mit einer hohen Leistung prahlen, aber wegen des geringen Drehmoments dennoch oftmals nicht stark genug sind, um damit alle Aufgaben mühelos ausführen zu können. Am besten entscheidet man sich für einen Akkuschrauber mit zwei Gängen, mit dem man je nach gewählter Übersetzung die Motorkraft den Aufgaben, die zu erledigen sind, anpassen kann.

Vorsicht: Leistung = Gewicht

Wenn man sich einen Akkuschrauber mit einer hohen Leistung kauft, dann muss man daran denken, dass der Akku dann auch eine entsprechende Größe, vor allem aber auch ein entsprechend hohes Gewicht hat. Und ein hohes Gewicht kann bei aller Erleichterung, die so ein technisches Hilfsmittel bietet, auf Dauer ganz schön anstrengend sein, ganz besonders bei Arbeiten über Kopfhöhe. Man sollte also auch wegen des Gewichts auf die Stärke des Akkus achten.
Übrigens sollte man beim Kauf eines Akkuschraubers auch darauf achten, dass ein zweiter Akku mit im Set enthalten ist. Erstens ist der Akkuschrauber so zu jeder Zeit einsatzbereit und zweitens kommt man so nicht in die Verlegenheit, sich einen zweiten, sehr teuren Ersatzakku kaufen zu müssen. Es ist also besser, beim Kauf auf ein Komplett-Set mit Ladestation, Ersatzakku und eventuell einem Bit- und Bohrersatz zurück zu greifen als sich alle Teile hinterher zu überteuerten Preisen nachkaufen zu müssen.

Alles im Griff

Dass man als Heimwerker beim Kauf eines Akkuschraubers auf Leistung, robustes Material und perfekte Verarbeitung - also Qualität achtet, ist eigentlich selbstverständlich. An den richtigen Griff hingegen denkt man oft erst, wenn es zu spät ist. Wenn man zum Beispiel einen Akkuschrauber mit Schlagbohrfunktion kaufen möchte und gedenkt, diese Funktion auch zu nutzen, dann sollte das Gerät unbedingt über einen Pistolengriff anstelle des sonst üblichen Mittelhandgriffs verfügen.

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