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Freitag, 10. Februar 2012

Strauchbegonien

Die Strauchbegonien wachsen aufrecht als Stauden oder Sträucher. Sie eignen sich gut für eine mehrjährige Kultur. Es gibt zum Teil sehr reich blühende Pflanzen, die zudem häufig eine attraktive Belaubung besitzen. Manche Exemplare können ein bis zwei Meter hoch werden. Besonders hervorzuheben sind die Begonia-Corallina-Hybriden, die bei entsprechender Pflege eine ausdauern blühen und eine stattliche Größe erreichen können.

Pflege

Strauchbegonien mögen es ganzjährig hell, wobei die glattlaubigen Arten mehr Sonne vertragen als andere, mit behaarten Blättern. Im Sommer sollten sie warm stehen. Eine Temperatur von 18 bis 22 °C ist dann optimal. Strauchbegonien sollten maßvoll mit zimmerwarmem und enthärtetem Wasser gegossen werden. Staunässe ist ebenso zu vermeiden wie Ballentrockenheit. Gedüngt wird in der Wachstumsperiode alle zwei Wochen. Umgetopft wird die Pflanze im Frühjahr in Einheits- oder Azaleenerde.

Vermehrung

Die Vermehrung der Strauchbegonie ist relativ einfach und erfolgt durch Kopfstecklinge, welche in Wasser oder Erde gegeben werden.

Besonderheiten/Überwinterung

Mit einem radikalen Rückschnitt im Frühjahr beugt man dem winterlichen Blattfall und dem Verkahlen vom Stängel her vor. Im Winter stellt man die Strauchbegonien an einen hellen, aber etwas kühleren Platz. Die Temperatur sollte allerdings nicht unter 14 °C abfallen. Wird die Pflanze zu nass oder zu trocken gehalten, stellt sich schnell Echter Mehltau ein.