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Warum trinken so wichtig ist

Frau mit Wasserflasche
Sabine Saul

Seit Jahren sind sich Ernährungsexperten und Mediziner einig: Um gesund zu bleiben, müssen wir Menschen genügend Flüssigkeit zu uns nehmen. Aber wie viel ist genug? Und kann man auch zu viel trinken? Zählt Kaffee zu den Flüssigkeitsräubern oder doch nicht? Diesen Fragen haben wir uns gewidmet und den derzeitigen Wissensstand für Sie zusammengefasst.

Auf die richtige Menge kommt es an

Dass zu viel Wasser sogar zum Tode führen kann, rückte 2007 ins Bewusstsein der Öffentlichkeit, als der kalifornische Radiosender KDND-FM einen Trinkwasser-Wettbewerb mit tödlichem Ausgang veranstaltete.

Bei diesem Wettbewerb ging es darum, so viel wie möglich zu trinken, ohne auf Toilette zu gehen oder sich zu erbrechen. Die 28-jährige Jennifer Strange, eine Teilnehmerin dieses Wettbewerbs, klagte anschließend über Kopfschmerzen. Kurze Zeit später wurde sie tot zu Hause aufgefunden. Die Untersuchungen ergaben, dass die junge Frau an einer Wasservergiftung starb. Sie hatte zu viel Flüssigkeit in zu kurzer Zeit zu sich genommen.

Kaffee entwässert nicht

Unter normalen Umständen würde wohl kaum jemand derart viel Wasser trinken. Aber welche Trinkmenge wird nun empfohlen? Gängige Empfehlungen sprechen von ca. 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit  für einen Erwachsenen ohne besondere Anstrengungen. Dabei sollte die Flüssigkeit gleichmäßig über den Tag verteilt werden.

Entgegen früherer Ansichten, kann bei moderatem Konsum auch Kaffee zur Trinkmenge gezählt werden. Moderat gilt hier eine Menge von ca. drei Tassen am Tag. Wer deutlich mehr davon zu sich nimmt, sollte den dadurch entstehenden Flüssigkeitsverlust ausgleichen.

Bei Sport und Hitze Flüssigkeitsdefizit ausgleichen

Menschen, die Sport treiben, haben einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf. Sie sollten deutlich mehr trinken. Um eine ausgeglichene Flüssigkeitsbilanz zu erhalten, wird empfohlen schon 30 Minuten vor der Belastung etwa 500 ml eines kühlen Getränkes zu sich zu nehmen. (Heseker/Weiß, Universität Paderborn, 2002) Auch bei Hitze und trockener Heizungsluft kann der Flüssigkeitsbedarf deutlich erhöht sein und sollte entsprechend angepasst werden.

Das gesündeste Getränk ist übrigens Wasser. Ob mit oder ohne Kohlensäure, ist dabei egal.

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