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Voice over IP - die moderne Art zu telefonieren

zu Hause arbeiten
Alexander Hupe

Dank des immer größer gewordenen Wettbewerbes unter den Telefonanbietern hat sich unser Telefonierverhalten in den letzten Jahren bereits stark verändert. Wenn einem heutzutage die Tarife des Anbieters zu teuer sind, dann hat man entweder die Möglichkeit, zu einem anderen Anbieter zu wechseln oder man entscheidet sich gleich für eine Flatrate. Das heißt, dass sich heutzutage am Telefon niemand mehr kurz fassen muss. Und seit einiger Zeit gibt es nun auch die Möglichkeit, verschiedene Technologien zu nutzen, um mit Familie, Freunden oder Geschäftspartnern in Verbindung zu bleiben. Eine dieser Möglichkeiten ist das Telefonieren über das Internet.
Telefonieren über das Internet, neudeutsch auch „Voice over IP“ genannt, ist vor allem für Besitzer von schnellen DSL-Anschlüssen geeignet. Dabei werden die Daten, also das gesprochene Wort, über verschiedenste Datennetze „verschickt“ und finden dank der IP, dem Internet Protokoll, immer zum richtigen Empfänger.

Was ist nötig?

Um die Möglichkeit des Telefonierens über das Internet überhaupt nutzen zu können, benötigt man zunächst einmal eine schnelle Internetverbindung. Dabei kann es sich auch um eine WLAN-Verbindung halten. Außerdem sind ein Kopfhörer und ein Mikrofon bzw. ein Headset nötig und natürlich braucht man auch einen Anbieter für Internettelefonie. Natürlich bietet der Handel auch fertig konfigurierte VoIP-Telefone under VoIP Anlagen. Das könnten zum Beispiel die Anbieter Skype oder 1&1 sein. Übrigens sollte man seinen Anbieter nicht willkürlich auswählen, denn bei vielen Anbietern ist es so, dass die Nutzer innerhalb der Community entweder völlig kostenlos telefonieren oder aber sehr günstig. Wer also viel mit Freunden über das Internet telefoniert, für den bietet es sich an, denselben Anbieter wie seine Freunde zu nutzen. Wenn man sich für einen Anbieter entschieden hat wird man dort registriert und bekommt seine eigene Internet-Telefonnummer.

Kosten überwachen

Man kann mit seinem „Internet-Telefon“ auch auf dem Festnetz anrufen. Allerdings ist das natürlich mit Kosten verbunden. Und auch hier empfiehlt es sich, bei der Wahl des Anbieters zu vergleichen. Einige Anbieter, wie zum Beispiel Spigate, bieten verschiedene Flatrates für das Telefonieren vom Internet ins Festnetz an. Überhaupt sollte man als Nutzer von Voice over IP eine Internetflatrate nutzen, da der ganze Spaß, zum Beispiel bei Volumentarifen, sonst schnell sehr teuer werden kann. Auch Zeittarife sind wenig sinnvoll, da man um ständig über das Internet telefonisch erreichbar sein zu können, auch ständig mit dem Internet verbunden sein muss.

Vor- und Nachteile

Das Telefonieren über das Internet hat etliche Vor- und Nachteile. Zu den Vorteilen zählt es unter anderem, dass man seinen Gesprächspartner beim Telefonieren sogar sehen kann. Dazu braucht man lediglich zusätzlich zum Headset eine Webcam, die bei den meisten Notebooks ohnehin schon fest eingebaut ist. Bei vielen Anbietern, wie zum Beispiel dem Windows Live Messenger oder AOL, kann dieser Dienst kostenlos genutzt werden. Und auch das ist durchaus als Vorteil zu werten.
Ganz ohne Nachteile ist das Telefonieren über das Internet freilich nicht. Zunächst einmal können bestimmte Sonderrufnummern entweder gar nicht über das Internet angewählt werden oder aber man muss dafür teuer bezahlen. Für die Bezahlung muss man dann seine Kreditkartennummer angeben. Ein anderer Nachteil, mit dem man aber nicht immer rechnen muss, sind die Verbindungsschwierigkeiten, die es im Netz hin und wieder geben kann. Dadurch kann es vorkommen, dass die Sprache erst mit Verzögerung ankommt oder dass es Aussetzer gibt. Auch eine schlechte Tonqualität kann vorkommen. Das kann dann aber auch am Headset liegen.

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