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Was tun bei Magenverstimmung

verstimmter Magen
Beatrix Lutze

Ein verstimmter Magen kann einem ganz schön den Tag verderben und im schlimmsten Fall kann es sich dabei sogar um eine ernsthafte Erkrankung handeln.
Ein verstimmter Magen kann durch die unterschiedlichsten Einflüsse auftreten. Am häufigsten - und damit hat wohl schon fast jeder einmal so seine Erfahrung gemacht - regt sich der Magen nach ausgiebigen, reichhaltigen und fettigen Mahlzeiten wie man sie beispielsweise zu Festtagen oder Feiertagen zu sich nimmt. Einem gesunden Magen wird ein ab und an genossenes Festmahl jedoch nur wenig ausmachen. Üblicherweise stellen sich nach dem Genuss einer fettreichen oder großzügigen Speise ein Völlegefühl, leichtes Magendrücken oder ein Blähbauch ein. All diese Beschwerden verschwinden in der Regel nach kurzer Zeit von ganz allein wieder oder sie können mit Hilfe von rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke bekämpft werden.
Es sind jedoch nicht nur reichhaltige Speisen oder eine generell falsche Ernährungsweise, die dem Magen zu schaffen machen. Auch Stress kann sich erheblich auf den Magen schlagen und für Verstimmungen sorgen. Ein verstimmter Magen, den man persönlichem oder beruflichem Stress zu verdanken hat, äußert sich in der Regel als Schmerz im oberen Bereich des Bauches. Werden diese Schmerzen dauerhaft ignoriert und weder etwas gegen die Symptome noch gegen die Ursachen unternommen, dann kann es zu einer Entzündung der Magenschleimhaut kommen oder sogar zu einem Magengeschwür. Eine Magenschleimhautentzündung muss jedoch nicht unbedingt durch Stress ausgelöst worden sein. Sie kann auch durch Bakterien verursacht worden sein. In diesem Fall kann, sofern eine bakterielle Infektion nachgewiesen wurde, die Entzündung durch die Verabreichung verschiedener Medikamente, unter anderem auch Antibiotika, geheilt werden. Grundsätzlich sollten Magenbeschwerden nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn durch eine chronisch entzündete Magenschleimhaut kann es nicht nur zu Magengeschwüren kommen. Diese können im schlimmsten Fall auch zu einem Magendurchbruch führen, was mitunter tödlich enden kann.
Eine weitere Variante, mit der sich ein verstimmter Magen bemerkbar macht, ist das Sodbrennen. Dabei tritt die Magensäure aus dem Magen aus und gelangt in die Speiseröhre. Das verursacht beim Betroffenen einen unangenehm brennenden Schmerz im Brustbereich. Sodbrennen tritt bei vielen Menschen zum Beispiel nach dem Genuss fettiger oder süßer Speisen oder auch nach dem Genuss von Alkohol auf. Das Sodbrennen ist also bei den meisten ein Symptom, das ebenso wie Völlegefühl und Blähbauch nach Feiertagen mit viel deftigem Essen und reichlich Alkohol auftritt. In solchen Fällen ist es meist ausreichend, wenn man die Symptome mit Tabletten aus der Drogerie oder einer Emulsion aus der Apotheke bekämpft. Bei manchen Menschen tritt das Sodbrennen jedoch regelmäßig auf. In diesem Fall liegt eine Erkrankung vor und der Patient muss ärztlich betreut werden. In schlimmen Fällen kann die Magensäure nämlich auch die Speiseröhre schädigen.
Ist der Magen nur ab und zu mal verstimmt, dann kann man sich sehr gut mit rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke behelfen. Bei stärkeren oder chronischen Beschwerden ist eine ärztliche Behandlung allerdings unumgänglich. Man kann Magenverstimmungen jedoch auch vorbeugen. Eine gesunde und leichte Kost entlastet zum Beispiel den Magen. Ausreichend Bewegung sorgt dafür, dass die Verdauung reibungslos funktioniert. Und es gibt zum Beispiel auch verschiedene natürliche Heilpflanzen, die man als Tee zu sich nehmen kann, die den Magen und die Magenschleimhaut schützen und so eventuellen Verstimmungen durch falsche Ernährung oder Stress vorbeugen.

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