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Tipps für die Wandgestaltung mit Gemälden & Bildern

Tipps für die Wandgestaltung mit Gemälden & Bildern
Susanne Mai

Kunst liegt zwar immer im Auge des Betrachters, bei der Aufhängung gibt es dennoch einige Dinge zu beachten. Schließlich sollen die Gemälde in der Wohnung oder im Büro richtig zur Geltung kommen und beim Betrachter einen bleibenden Eindruck hinterlassen – und zwar einen positiven. 

Natürlich ist das eigene Heim kein Museum und auch keine Kunstgalerie. Gemälde sind jedoch wieder ganz groß im Kommen und liegen absolut im Trend. Sie geben ihren vier Wänden das gewisse Extra und machen so aus einer ganz normalen Wohnung etwas richtig Exquisites. Die Wahl der Bilder und Gemälde hängt dabei immer von ihren eigenen Vorlieben ab, aber auch von dem Platzangebot in ihrem Heim. Große Kunstwerke brauchen auf jeden Fall deutlich mehr Platz und können in einer kleinen gemütlichen Wohnung schnell fehl am Platz wirken und die Szene zu sehr dominieren. Doch auch kleine Bilder können unter Umständen eine ganze Wand für sich beanspruchen, um ihre Exklusivität besonders in den Vordergrund zu stellen.
Um ihre alten Schätze oder neu erworbenen Kunststücke schön zur Geltung kommen zu lassen, gibt es mehrere Arten diese an die Wand zu bringen. Das Aufhängen der Schmuckstücke ist halt auch eine Kunst für sich.

Petersburger Hängung

Diese Art der Hängung kommt, wie der Name schon sagt, aus Sankt Petersburg, Russland, und wird auch Salon-Hängung genannt. Die Eremitage ist eines der einflussreichsten und wichtigsten Museen der Welt und machte diese Art der Hängung zu einem Must-Do in der Kunstszene. Bei der Petersburger Hängung werden möglichst viele Gemälde oder Bilder an eine Wand gehängt – und das nicht nach einem bestimmten Muster, sondern mehr oder weniger chaotisch. Es ist wichtig, dass dabei die gesamte Wand bis zur Decke hin genutzt wird und die einzelnen Bilder relativ eng beieinander hängen. In dem russischen Museum sollte diese Hängung ursprünglich Reichtum und Macht repräsentieren, da Kunst vor allem damals auch ein Zeichen des Wohlstandes war. Heutzutage hat diese Art der Wandgestaltung jedoch nicht mehr eine solche Bedeutung. Ganz im Gegenteil soll sie die Individualität ihres Besitzers zur Schau stellen und eignet sich im Prinzip für jede Wand.

Ein Bild pro Wand

Ganz puristisch und zugleich edel hingegen mutet es an, wenn pro Wand nur ein einziges Bild aufgehängt wird. Die Größe spielt bei dieser Hängung keine Rolle, es sollte einzig und allein darauf geachtet werden, dass Wand und Raum gerade bei großen Gemälden nicht zu klein sind. Besonders ein großes Kunstwerk schluckt sonst alles andere und kann ein kleines Zimmer schnell sehr bedrückend wirken lassen. Diese Art der Hängung eignet sich, wenn die volle Aufmerksamkeit auf ein Kunststück gelenkt werden soll und lässt auf diese Weise auch ein sehr kleines Gemälde groß rauskommen.

Symmetrische Hängung

Symmetrie empfindet der Mensch als schön – schon bei den alten Griechen war das der Fall. Ordnung und System üben eine beruhigende und harmonisierende Wirkung aus. Daher ist die symmetrische Hängung sozusagen ein Dauerbrenner und lässt einen Raum sehr elegant erscheinen. Es werden mindestens drei Gemälde für eine solche Anordnung benötigt und alle sollten sich an einer unsichtbaren Linie orientieren und die Abstände genau abgemessen werden. Schließlich kommt es bei dieser Hängung auf Präzision an und daher sollten alle Bilder akkurat angebracht werden.

Kantenhängung

Auch bei der Kantenhängung muss auf genaues Abmessen und Anbringen geachtet werden, denn die Gemälde werden nach einer gedachten Mittellinie ausgerichtet. Die Größe der einzelnen Kunstwerke spielt dabei eine untergeordnete Rolle, da die Bilder lediglich an einer Kante gemeinsam verlaufen. Diese Art der Ausrichtung eignet sich besonders für alle, die eine Vorliebe für Ordnung besitzen und kubistische Kunst sammeln.

Quellen:
http://www.kunsthaus-artes.de/
http://www.kunsthaus-artes.de/de/Landingpage_RICHTIG+HAENGEN.html
https://www.schoener-wohnen.de/dekorieren/bilder-aufhaengen
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36312/Angewandte-Theorie-der-Kunst

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