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Skigymnastik ist wichtig

Skisport
Beatrix Lutze

Skifahren, egal ob Langlauf oder Alpinski, sind herrliche Wintersportarten. Allerdings sollte man sich diesem Vergnügen nicht ohne ausreichende Vorbereitung widmen. Immerhin handelt es sich hierbei um Sport, bei dem Muskeln, Bänder, Sehnen und auch Gelenke unterschiedlich stark belastet oder gefordert werden. Bevor man sich also in die Loipe begibt oder sich die Pisten herunter stürzt, sollte man seinen Körper unbedingt auf diese Belastungen vorbereiten. Andernfalls kann es zu schmerzhaften Verletzungen kommen.
Die Übungen, die so genannte Skigymnastik, sind weder aufwendig noch bedarf es zu deren Ausführung viel Zeit. Sportwissenschaftler sagen sogar, dass zehn Minuten Skigymnastik pro Tag völlig ausreichend sind, um sich auf das Skifahren vorzubereiten.
Beim Skifahren werden viele Muskelgruppen beansprucht, hauptsächlich sind jedoch die Beinmuskeln gefragt. Daher zielen die meisten Übungen der Skigymnastik auch auf die Beinmuskulatur ab.

Um den Beuge- und Streckmuskel zu trainieren, gibt es eine ganz einfache Übung. Dafür stellt man sich mit aufrechtem Oberkörper breitbeinig hin. Das gesamte Gewicht wird nun auf eines der Beine verlagert. Das Bein, auf dem sich das Körpergewicht nun befindet, wird gebeugt, das andere Bein wird gestreckt. Danach richtet man sich wieder zur Mitte auf und verlagert sein Gewicht auf die andere Seite. Es ist ausreichend, wenn man jedes Bein je zehnmal beugt. Mit dieser Übung kräftigt und dehnt man seine Beinmuskulatur.
Eine weitere Übung, die im Rahmen der Skigymnastik der Stärkung der Beinmuskulatur dient, ist der so genannte Beinheber. Auch diese Übung ist wieder sehr einfach und bedarf nur weniger Wiederholungen pro Bein. Für diese Übung stellt man sich aufrecht hin, die Hände werden in die Hüfte gestützt. Dann hebt man ein Knie bis etwa auf Hüfthöhe an, um dann mit dem Fuß gegen einen imaginären Widerstand zu treten. Man drückt also, ähnlich beim betätigen des Gaspedals, das Bein durch. Die Fußspitze zeigt dabei immer nach oben. Diesen Vorgang pro Bein dreimal wiederholen und dann die Seite wechseln. Diese Übung dient nicht nur dem Aufbau der Beinmuskulatur, sondern sie schult auch den Gleichgewichtssinn und die Koordination.

Die letzte Übung zielt vor allem auf die Freunde des alpinen Skivergnügens ab. Mit dieser Übung wird der typische „Schwung“ beim Abfahrtslauf simuliert. Dafür stellt man sich gerade und mit geschlossenen Knien auf, die Arme hängen locker an der Seite herunter. Nun springt man hoch. Während des Sprunges dreht man die Knie in eine Richtung, der Oberkörper wendet sich zur entgegengesetzten Seite. Die Arme pendeln locker mit. Nach jeder „Landung“ wird die Position für etwa zwei Sekunden gehalten, bevor man erneut zum Sprung ansetzt. Insgesamt sollte man 20 Mal springen. Die Übung ist ein gutes Training für die Beinmuskulatur und zudem sorgt sie auch für Beweglichkeit in Hüfte und Gelenken.
Der Vorteil, den fast alle diese Übungen haben ist, dass man sie praktisch nebenbei machen kann. Und wenn man die eine oder andere Übung bereits morgens beim Zähneputzen vollzieht, kann man auf diese Weise auch gleich seinen Kreislauf so richtig in Schwung bringen und voller Energie in den Tag starten.

Mit dieser Skigymnastik kann man sich perfekt auf den Skiurlaub vorbereiten und die Übungen können selbstverständlich auch als Aufwärmprogramm für einen Skitag dienen.

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