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Sicher durchs Gewitter mit dem richtigen Blitz- und Überspannungsschutz

Gewitter
Alexander Hupe

Das Phänomen von zuckende Blitze und grollender Donner empfinden die meisten Menschen nicht nur als beängstigend, es kommt bei uns in Deutschland auch etwa alle 30 Sekunden im Durchschnitt vor. Die Gefahr vom Blitz getroffen zu werden, ist also gar nicht mal so unwahrscheinlich. Allerdings muss man sich keine großen Sorgen machen, wenn man sich bei einem Gewitter in einem Gebäude mit Blitzableiter befindet. Für die elektronischen Geräte im Haus bedeutet das jedoch noch lange keine absolute Sicherheit!

Elektroschrott dank Überspannung

In jedem unserer modernen Haushalte befinden sich unzählige elektronische Geräte. Kaffeemaschine, Waschmaschine, Herd, Fernseher, DVD-Recorder, Spielekonsole, Telefon, Computer und viele andere elektronische Geräte sind heutzutage fast rund um die Uhr im Einsatz. Daher sind diese Geräte meist auch rund um die Uhr mit dem Stromnetz verbunden. Bei einem Gewitter kann das dann richtig teuer werden, wenn man über keinen ausreichenden Überspannungsschutz verfügt. Zu einer Überspannung kann es zum Beispiel kommen, wenn ein Blitz in eine Leitung einschlägt, wobei die unermessliche Energie des Blitzes direkt in die Leitung fließt. In einem Umkreis von bis zu zwei Kilometern um die Einschlagstelle kann das dazu führen, dass es zu einer massiven Überspannung im Stromnetz kommt. Für elektronische Geräte, die sich zu diesem Zeitpunkt ohne Überspannungsschutz an einer Steckdose befinden, kann das den direkten Weg auf den Schrottplatz bedeuten. Eine Sicherung gegen Überspannung kann aber auch dann sinnvoll sein, wenn man empfindliche elektronische Geräte zu Hause hat und es bekanntermaßen markante Spannungsschwankungen im örtlichen Stromnetz gibt.

Sicherer Blitz- und Überspannungsschutz

Möchte man sein Haus und all seine darin befindlichen elektronischen Geräte sicher gegen Blitzeinschläge und Überspannungen im Stromnetz schützen, muss man in etwa 600 bis 1000 Euro für ein Wohnhaus aufbringen. Dafür bekommt man dann den optimalen 3-Stufen-Schutz vom Fachmann in sein Wohnhaus eingebaut. Dieser Schutz besteht aus einem Blitzstromableiter, einem Überspannungsableiter in der Stromverteilung und aus einem Überspannungsableiter, der direkt vor dem Endgerät eingebaut wird. Während man diese Arbeiten immer von einem Fachmann ausführen lassen sollte, kann man auch selbst noch etwas zum Schutz seiner elektronischen Geräte tun, indem man sie mit Schutzadaptern absichert. Diese Adapter werden in die Steckdose eingesteckt und erst dann steckt man die elektrischen Geräte ein. Die Adapter fangen dann Überspannungen ab und leiten sie nicht an das Gerät weiter. Die Adapter, die man dafür nutzt, sollten möglichst hochwertig sein. Bei derartigen Anschaffungen sollte man also keinesfalls am falschen Ende sparen. Diese Adapter gibt es daher auch in verschiedenen Ausführungen. So kann man beispielsweise eine abgesicherte Steckdosenleiste vor den Computer und andere Peripheriegeräte setzen, damit diese vor Überspannung und Blitzschlag gesichert sind.

Die Hausratversicherung

Eine Hausratversicherung hat eigentlich jeder oder sollte eigentlich jeder haben. Immerhin häuft man im Laufe der Jahre mit Einrichtungsgegenständen und elektronischen Geräten ein kleines Vermögen in seinen vier Wänden an. Schlägt nun der Blitz in das eigene Haus ein, werden die dadurch entstandenen Sachschäden im Haus von der Hausratversicherung reguliert. Wenn der Blitz jedoch in das Haus des Nachbars einschlägt, es dadurch zu einer Überspannung im Netz kommt und sämtliche elektronische Geräte im eignen Haus dadurch nur noch Schrottwert haben, zahlt die Hausratversicherung nicht immer. Die Hausratversicherung kommt nur dann für den entstandenen Schaden auf, wenn Schäden durch Überspannung ausdrücklich in den Leistungsangaben der Police aufgeführt sind. Oftmals werden Überspannungsschäden in gesonderter Form oder einer Art Zusatzversicherung abgesichert. Der Beitrag für solche Zusatzversicherungen ist im Gegensatz zur Neuanschaffung von elektrischen bzw. elektronischen Geräten gering. Leider schließen viele dies erst nach dem ersten Schaden ab, da viele glauben gegen Blitzschlag automatisch mit ihrer Hausratsversicherung abgesichert zu sein.

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