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Schadstoffe im Arbeitszimmer – was nun?

Arbeitszimmer
Susanne Mai

Ein immer größerer Prozentsatz von Arbeitnehmern fährt nicht mehr täglich ins Büro. Die anfallenden Arbeiten werden mit Ruhe und Konzentration im heimischen Arbeitszimmer erledigt. Durch diese Änderung der Arbeitsgewohnheiten wird auch das Thema Schadstoffe im Arbeitszimmer aus der Firma in die eigenen vier Wände verlagert.

Wie entstehen die Schadstoffe?

Teppiche, Möbel aus Kunststoff, Computer und Drucker dünsten Schadstoffe aus. Dazu zählen u.a. Formaldehyd, Ozon, Benzol und Feinstaub. Vor allem Laserdrucker und –kopierer stehen im Verdacht, hohe Konzentrationen von Schadstoffen zu erzeugen. Manchen Modellen wird nachgesagt, dass sie in geschlossenen Räumen eine Benzolkonzentration, wie an stark befahrenen Straßenkreuzungen verursachen.

Mit den folgenden Maßnahmen verringern Sie die Schadstoffe im Arbeitszimmer wirksam.

Drucker und Kopierer in einen extra Raum verbannen

Das ist die effektivste Methode, verbannen Sie den Drucker und Kopierer aus dem Arbeitszimmer. Oft gelingt dieses Vorhaben aber aus platztechnischen Gründen nicht. Wenn Sie jedoch über diese räumliche Möglichkeit verfügen, sollten Sie sie nutzen.

Regelmäßiges Lüften

Wenn die Verbannung nicht möglich ist, ist regelmäßiges Lüften die erste und beste Maßnahme gegen die Schadstoffe. Öffnen Sie mehrmals am Tag weit das Fenster für ca. fünf bis zehn Minuten. Einfaches Kippen der Fenster hilft dagegen nicht, die Schadstoffkonzentration zu mindern. Gekippte Fenster tragen nur zur Energieverschwendung und zur Erkältungsgefahr bei.

Filter einsetzen

Einige Hersteller haben bereits reagiert und Feinstaubfilter entwickelt. Diese Filter werden auf dem Luftaustritt des Gerätes angebracht und verringern die Feinstaubbelastung beim laufenden Betrieb von Laserdruckern und Kopierern deutlich. Neuartige Filter können noch mehr - sie sind eine Kombination von Feinstaubfilter und Ozonfilter. Dadurch sind sie in der Lage, sowohl die unangenehmen Gerüche des Kopierers, Ozon, Benzol als auch Feinstaub aus der Luft herauszufiltern. Laut Herstellerangaben liegt die Effizienz der Filter bei 95 Prozent.

Pflanzen gegen Schadstoffe

Eine Reihe von Pflanzen kann gegen die Schadstoffkonzentration im Arbeitszimmer gute Dienste leisten. Der Gummibaum, Efeu oder die Birkenfeige filtern die ungesunden Stoffe aus der Luft. Als Nebeneffekt setzen Pflanzen im Zimmer schöne Blickpunkte und Akzente. Das die Pflanzen durch die Abgabe von Sauerstoff und Feuchtigkeit das Raumklima immens verbessern, ist sowie so eine allgemein bekannte Tatsache.

Fazit

Es ist nicht allzu schwer, für eine gute Raumluft im Arbeitszimmer zu sorgen. Regelmäßiges Stoßlüften und das Aufstellen von Pflanzen sind ein guter Anfang. Über den Einbau von Filtern sollten Sie bei einem großen Druck- oder Kopieraufkommen nachdenken.

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