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Mit einer neuen Heizung Geld und Energie sparen

Heizkosten sparen
Alexander Hupe

Ein warmes Haus schafft im Winter Wohlbehagen, aber eben auch hohe Kosten. Heizen war jedoch noch nie so teuer wie jetzt. Auch wenn der Ölpreis seit den Höchstständen im Sommer 2008 wieder etwas gesunken ist, Rohöl ist und bleibt knapp, Preissteigerungen in den kommenden Jahren sind nicht aufzuhalten.

Eine moderne Heizung hilft Kosten zu sparen

Um die Energiekosten zu senken, können zum Beispiel neue Fenster eingebaut oder die Decke des unbeheizten Kellers gedämmt werden. Die beste Möglichkeit, Heizkosten einzusparen, ist jedoch die Neuinstallation bzw. die Modernisierung der Heizungsanlage.
In Deutschland sind etwa zwei Millionen Heizungsanlagen mehr als 20 Jahre alt. Dies führt zu einem Mehrverbrauch von etwa 30% gegenüber Anlagen, die über moderne Brennwerttechniken verfügen. Immer mehr Hauseigentümer entscheiden sich daher für eine derartige Investition, die nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt zugute kommt.

Ist die Neuinstallation der Heizung notwendig?

Die neue Energiesparverordnung legt fest, dass alle Heizkessel, die noch vor dem 01.10.1978 in Betrieb genommen wurden, ausgetauscht werden müssen. Doch auch Hausbesitzer, die nicht gesetzlich dazu aufgefordert werden, die Heizung zu modernisieren, kann sich dies auszahlen. Eine einfache Rechnung zeigt hierbei, ob die Energiekosten zu hoch sind und sich der Umbau rechnet: Wer für die Heizung der Räume mehr als 18 Liter Öl (etwa 18 Kubikmeter Gas) pro Quadratmeter Wohnfläche bzw. für Heizung und Warmwasserbereitung mehr als 22 Liter je Quadratmeter verbraucht, kann mit der Modernisierung bares Geld sparen. Für Einsparungen ist es nicht immer grundsätzlich nötig, die gesamte Heizungsanlage neu zu installieren, allein der Austausch des Brenners kann bis zu zehn Prozent Heizenergie sparen. Er hat den Vorteil, dass er den eingesetzten Brennstoff (Öl oder Gas) nahezu vollständig in Wärme umwandelt. Somit wird nicht nur deutlich weniger Brennstoff benötigt, durch eine Reduktion der Abgase wird auch die Umwelt entlastet.

Kombination mit Solarenergie

Um noch mehr Heizenergie zu sparen, kann die neue oder bestehende Heizungsanlage zusätzlich mit Solarenergie kombiniert werden. Sonnenkollektoren nehmen hier die Strahlungswärme der Sonne auf und erwärmen eine Trägerflüssigkeit, die Wasser im Speicher erwärmt. Dieses Wasser kann anschließend, je nach Wunsch des Hausbesitzers, entweder zum Duschen und Baden, oder aber zur Unterstützung der Heizung genutzt werden. Die Heizung komplett mit der Sonnenenergie zu nutzen ist in unseren Breitengraden leider nicht möglich, dazu ist die Sonneneinstrahlung gerade im Winter zu gering. Durch den Mix von konventioneller Heizung mit Sonnenenergie sind Einsparungen bis zu 31% möglich.

Einsparmöglichkeiten durch eine neue Heizungsanlage

Die Art der Heizungsanlage entscheidet nicht nur über die Kosten, sondern auch die Einsparpotenziale. Wer lediglich einen neuen Brennwertkessel installieren lässt, kann pro Jahr etwa 24 Prozent seiner Heizenergie einsparen. Ein Brennwertkessel inklusiver einer Solaranlage, mit der die Warmwasserbereitung betrieben werden kann, spart bereits 27%. Wird die Solaranlage dann auch noch zur Unterstützung der Heizung betrieben, können bis zu 31% im Vergleich zum herkömmlichen Heizkessel eingespart werden.

Kosten und Finanzierung der Heizungsmodernisierung

Die Modernisierung oder Neuinstallation einer Heizungsanlage ist oft mit hohen Kosten verbunden. Ein neuer Brennwertkessel, dessen Installation um 8.000 Euro kostet, kann sich jedoch bereits nach sechs Jahren amortisieren, bei weiter steigenden Energiekosten sogar früher. Wird die neue Heizung mit Solarkollektoren verbunden, erhöhen sich die Kosten je nach Art der Anlage auf 13.000 – 16.000 Euro.
Hausbesitzer, die diese Kosten nicht selbst tragen können, haben die Möglichkeit, einen zinsgünstigen Kredit bei der KfW-Bankengruppe, einer staatlichen Förderbank, aufnehmen zu können. Ein weiterer Vorteil dieser günstigen Kredite sind die tilgungsfreien Anlaufjahre sowie die flexiblen Laufzeiten.

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