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Internet zuhause - Planen, Einrichten, Kabel verstecken

Internetverbindung
Alexander Hupe

Das Internet ist im Alltag nicht mehr wegzudenken. Auf das Internet für zu Hause kann kaum noch ein Mensch verzichten. Überweisungen tätigen, Nachrichten lesen, Einkaufen, Surfen oder einfach nur Spielen. All das wird heute über das Internet erledigt. DSL und Flatrates machen es möglich.

Doch bevor man vom heimischen PC aus durch die Weiten des Internets surfen kann, sind ein paar infrastrukturelle Planungen und Einrichtungen für das Netzwerk in der Wohnung zu bedenken. Wo befindet sich der Telefonanschluss, über welchen letztendlich Daten ins Haus gelangen? Und wo wird der PC stehen? Ist es ein PC oder mehr als einer? LAN-Kabel, Powerline oder WLAN?

Der Startpunkt - Splitter und Router

In den meisten Fällen gelangt das DSL-Signal über den normalen Telefonanschluss in die Wohnung. Damit dies aber funktioniert, ist der Einsatz eines sogenannten Splitters notwendig. Dieser wird einfach in die vorhandene Telefondose gesteckt und das bisherige Telefon nun an den Splitter angeschlossen. Zusätzlich wird noch mittels eines CAT5 LAN Kabels der Router mit dem Splitter verbunden. Der Router ist von nun an Ausgangspunkt für das gesamte Heimnetzwerk. Aufgrund technischer Beschränkungen sollte die Länge des Kabels zwischen Router und Splitter nur wenige Meter betragen. Das bedeutet, dass der Router sich in den meisten Fällen in der Nähe des Telefonanschlusses befinden muss.

Netzwerkverkabelung - Stern-Infrastruktur

Moderne Router beinhalten in den meisten Fällen einen zusätzlichen Switch. Dieser ist nötig, wenn mehr als ein Computer mit dem Internet verbunden werden soll. Aus diesem Grund bietet ein solcher Router mehrere Anschlüsse für CAT5 LAN Kabel. Von diesen Anschlüssen ausgehend, verteilen sich dann die LAN Kabel zu einzelnen Zimmern bzw. Computern. Natürlich kann man ein LAN Kabel auch zu einem weiteren Switch führen, von welchem dann eine weitere Verteilung stattfindet. Im Heimbetrieb ist dies allerdings selten nötig.

Die meisten Router besitzen einen 4-fach- Switch. Das bedeutet, dass vier Zimmer oder Computer mit einem Netzwerk-Anschluss versorgt werden können. Allerdings gilt es dann auch vier Kabel zu verlegen und zu verstecken, damit man nicht darüber stolpert.

Im einfachsten Fall verlegt man die Kabel freiliegend und führt sie unter den Türen in die einzelnen Zimmer. Dies ist einfach zu bewerkstelligen, allerdings auch unschön. Wesentlich ansprechender ist die feste Verlegung mit CAT5-Anschlussdosen. Hierzu sind Bohrungen durch Wände nötig und die Anschlussdosen müssen gesetzt und entsprechend angeschlossen werden. Dies sollte durch einen Fachmann erledigt werden, kann aber auch durch einen sehr gut informierten Laien durchgeführt werden. Kabel sind bei dieser Vorgehensweise im Idealfall nicht zu sehen.

Sonderfälle

Natürlich gibt es noch die Möglichkeit, Computer per WLAN oder sogar Powerline mit dem Router zu verbinden. Beide Varianten kommen ohne Kabelverlegung aus. Jedoch sind auch beide Möglichkeiten mit einem gewissen Sicherheitsrisiko und Performance-Einschränkungen verbunden.

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