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Imm cologne 2011 bestätigt den Cocooning Trend der vergangenen Jahre

Wohntrend
Susanne Mai

Zum Jahresauftakt trafen sich in Köln auf der Imm Cologne die führenden Vertreter der nationalen und internationalen Möbel- und Wohnindustrie. Neue Wohntrends, angesagte Designs, technische Neuerungen und der Einzug von Computertechnik wurden dem Fachpublikum und den Käufern präsentiert. Die Imm Cologne ist eine der wichtigsten Wohnmessen im europäischen Raum und spiegelt mit ihrem Angebot nicht nur die Trends des Jahres wieder, sondern greift auch aktuelle Themen und gesellschaftliche Entwicklungen auf.

Zuhause ist am Schönsten

Das drückt der anhaltende Cocooning-Trend aus. Cocooning kann man mit der Rückbesinnung auf die inneren Werte, auf Freunde und Familie übersetzen. Für 2011 ist hier keine Trendwende zu verzeichnen. Geborgenheit, Rückzugsort aber auch Raum für Freizeitgestaltung und Kontaktpflege, das eigene Heim soll all diese Wünsche in sich vereinigen. Dafür werten die Deutschen ihr Zuhause mit hochwertigen Möbeln und Accessoires auf.

Moderne Kommunikation

Die modernen Kommunikationsmittel verstärken diesen Trend noch. I-Phone, Netbook und Notebook werden im gesamten Haus genutzt, der Tablet-PC in der Küche und das Entertainpaket im Wohnzimmer. Die reale Welt ist mittlerweile hoch vernetzt. Die einzelnen Familienmitglieder kommunizieren mit ihren Freunden nicht mehr nur über das Telefon sondern in Netzwerken wie Facebook oder Schüler VZ. Mit Hilfe der Computer ist eine ganz andere Freizeitgestaltung Realität geworden, als es noch vor zehn Jahren möglich schien.

Persönliche Kontakte

Damit die persönlichen Kontakte nicht auf der Strecke bleiben, sind Privateinladungen ein beliebter Ausgleich im Freundes- und Verwandtenkreis geworden. Den Kommunikationsmittelpunkt eines Hauses bildet in der Regel die Küche, hier wird gemeinsam gekocht, geredet und Musik gehört. Dieser zentrale Treffpunkt muss mit seiner Einrichtung all diesen Zwecken entgegenkommen.

Entgrenzung der Räume

Die feste Einteilung, welche Möbel und Einrichtungsgegenstände in welches Zimmer gehören, weicht immer mehr auf. Fachleute nennen diesen Aspekt „Entgrenzung“. So darf der Fernseher ruhig auch in der Küche stehen, die aufklappbare Tischtennisplatte dagegen verstaubt nicht mehr im Keller, sondern kommt im Arbeitszimmer zum Einsatz. Nicht mehr was angeblich in ein Zimmer gehört ist ausschlaggebend, wichtiger ist, was die Bewohner in dem Zimmer stehen haben wollen.

Veränderungen sind gewollt

Die neuen Möglichkeiten sind nicht nur ein Verkaufsargument der Möbelindustrie. Durch neue Formen und Funktionen sind einzelne Möbel nicht nur starr für einen bestimmten Zweck kreiert. Die Objekte müssen sich den Bewohnern anpassen, nicht umgekehrt. Pfiffige Designer haben diesen Trend verstanden. So stellten sie extravagante Stücke, wie ein Sofa in organischer Form mit einer Breite von zwei Metern vor, dieses Sofa war das Lieblingsstück der Messebesucher. Oder ein weiteres Sofa in dunkler Lederoptik, bei dem sich ein Seitenteil ausklappen und als bequeme Fußstütze nach vorn schieben lässt. Hocker besitzen ein reichhaltiges Innenleben, auf Wunsch wird bspw. ein Serviertablett ausgezogen.

Ein entweder – oder bei Einrichtungsgegenständen gehört längst der Vergangenheit an. Das sowohl – als auch, ist der Trend der Zeit.

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