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Frühjahrsmüdigkeit - Ursachen und Bekämpfung

Frühjahrsmüdigkeit
Beatrix Lutze

Die ersten Sonnenstrahlen vertreiben das Grau aus dem Alltag. Und schon recken die ersten Frühblüher ihre zarten Köpfchen aus der Erde. Die Knospen von Bäumen und Sträuchern schlagen allmählich aus. Die Natur erwacht zu neuem Leben.
Eigentlich sollten wir in dieser Zeit ein fröhliches und munteres Gemüt haben. Doch in der Regel ist das Gegenteil der Fall. Die Menschen werden von einer Welle der Müdigkeit überrollt. Woher kommt diese Frühjahrsmüdigkeit und was kann man tun, damit sie einen nicht erwischt?

Gründe für die Frühjahrsmüdigkeit

Anstatt euphorisch die Frühlingsgefühle genießen zu können verfallen die meisten Menschen in die schlaffe Phase der Frühjahrsmüdigkeit. Der Grund dafür ist im Klimawechsel zu finden. Während des kalten Winters ist die Kerntemperatur des Körpers ein weniger niedriger. Im Sommer ist sie dementsprechend höher. Wenn es also nach langen Wintertagen allmählich wieder wärmer wird, beginnt auch die Kerntemperatur des Körpers zu steigen. Dadurch werden die Blutgefäße im Körper geweitet. Der Blutdruck wird gesenkt. Die Folge des sinkenden Blutdruckes ist die Müdigkeit.
Diese typische Reaktion des Organismus’ zeigt sich übrigens erst dann, wenn es bereits einige wärmere Tage gab. Kommt es jedoch zu mehreren Warm-Kalt-Perioden, die bei verrückt spielendem Wetter durchaus üblich sind, kann auch die Müdigkeit mehrere Male auftreten.

Aber nicht nur der sinkende Blutdruck ist für die Müdigkeit verantwortlich. Während der Wintermonate steigt nämlich auch der Melatoninspiegel im Blut an. Bei Melatonin handelt es sich um das Schlafhormon.

Gegenmaßnahmen bei Frühjahrsmüdigkeit

Wenn man von der Frühjahrsmüdigkeit gepackt wurde, sollte man auf keinen Fall den Fehler begehen und sich schonen. Ständiges auf der Couch liegen und ausruhen kann die Müdigkeit nur noch verlängern. Stattdessen sollte man sich drei Tricks bedienen, die der Müdigkeit den Garaus machen:

Raus gehen - Man sollte sich so viel wie möglich an der frischen Luft aufhalten. Das ist nicht nur gesund für den Körper. Es hilft auch dabei, dass sich der Körper an die steigenden Temperaturen schneller gewöhnen kann.

Bewegung - Wenn man schon einmal an der frischen Luft ist sollte man sich auch gleich ein wenig bewegen. Das bedeutet nicht, dass man direkt mit dem Joggen beginnen soll. Alternativen können geschaffen werden. Längere Spaziergänge an der frischen Luft in der erwachenden Natur beleben Körper und Geist. Kürzere Wege können nun mit dem Rad oder auch zu Fuß absolviert werden. Das Auto kann ruhig in der Garage stehen bleiben. Ebenfalls gut für Körper und Geist sind Nachmittage im Cafe. Wenn es noch nicht allzu warm ist, kann man auch eine Jacke überziehen wenn man sich mit Freunden im Außenbereich eines Cafes trifft. Tageslicht - Tageslicht ist ohnehin sehr wichtig für den Menschen. Wenn es wärmer wird, werden auch die Tage wieder länger. Tageslicht fungiert als biologischer Wecker. Der Körper stellt sich auf die längeren Tage und die damit verbundenen höheren Temperaturen fast wie von selbst ein.

Vorbeugung

Die beste Vorbeugung ist Bewegung. Wer sich viel bewegt wird auch nicht so schnell müde. Am besten geeignet ist natürlich Sport, der vorzugsweise an der frischen Luft durchgeführt wird. Doch auch ein ausgiebiger Spaziergang kann schon helfen.

Wetterfühlige sind stärker betroffen

Die Frühjahrsmüdigkeit betrifft nicht jeden Menschen gleich stark. Vor allem wetterfühlige Menschen, also jene, die auf eine Wetterumstellung in verschiedenem Ausmaß reagieren, fallen der Frühjahrsmüdigkeit zum Opfer. Auch Menschen mit ohnehin niedrigem Blutdruck haben mit der Müdigkeit im Frühling zu kämpfen. Häufiger sind dabei die Frauen betroffen als die Männer. Auch ältere Menschen sind häufiger betroffen. Agile und fitte Menschen kommen mit der Klimaumstellung meist viel besser klar.

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