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Frostschutz für Ihre Pflanzen

Blumen im Winter
Beatrix Lutze

Der Herbst hat Einzug gehalten. Noch sind die Tage und Nächte frostfrei, daher sollten Hobbygärtner die Zeit nutzen, um den Garten und Balkon winterfest zu machen.

Kübelpflanzen von Terrasse und Balkon

Den Sommer über hatten Banane, Engelstrompete und Hibiskus einen sehr guten Standplatz auf Ihrem Balkon oder der Terrasse. Sobald jedoch die Temperaturen unter acht Grad sinken, gehören diese Kübelpflanzen als Schutz vor Frostschäden nach drinnen. Gut geeignet für Hibiskus und Co. sind Winterquartiere im kühleren Hausflur oder im Wintergarten. Wärmere Standorte sind nicht so günstig, da die Sträucher dann vorzeitig austreiben würden.

Für Sommerblumen wie Bougainvillea oder Fuchsie bietet sich eine kühle und dunkle Überwinterung an. Sie benötigen während der Winterruhe kaum Licht. Bei Dunkelheit und Temperaturen von zwei bis fünf Grad verlieren die meisten dieser Kübelpflanzen ihre Blätter, die dann entfernt werden müssen. Nach der notwendigen Ruhephase treiben die Pflanzen im Frühjahr wieder optimal aus.

Blumenzwiebeln

Hobbygärtner, die sich im Frühling an Schneeglöckchen, Krokussen und Tulpen erfreuen wollen, müssen spätestens bis Weihnachten die Blumenzwiebeln in den Boden pflanzen. Je nach Gartenart können die Zwiebeln in ordentlichen Reihen und Mustern oder ganz willkürlich ausgestreut werden. Auf eine ausreichende Tiefe zu achten ist wichtiger, als die Anordnung. Das Pflanzloch sollte ungefähr die zwei- bis dreifache Tiefe der Zwiebelgröße ausmachen.

Knollen von Dahlien und Co

Vor dem ersten Frost müssen die Knollen der Dahlien und Gladiolen vorsichtig aus dem Boden ausgegraben werden. Die Stängel werden auf zehn Zentimeter zurückgeschnitten. Nach dem Abtrocknen können Sie die Knollen im kühlen und dunklen Keller überwintern lassen. Manche Gärtner sind davon überzeugt, dass das beste Winterquartier für die Knollen ist eine Kiste voll Sand ist.

Rosen

Ein Rosenstrauch ist sehr empfindlich. Um Rosen gut über den Winter zu bringen, sollten Sie die Wurzel gut schützen. Häufeln Sie rund um die Rose einen ca. zehn Zentimeter hohen Erdwall auf. Decken Sie die restliche Rose mit Zweigen ab. Das Zurückschneiden der Triebe können Sie getrost auf das Frühjahr verschieben, so beugen Sie Frostschäden vor.

Blumenbeete

Um Blumenbeete wirksam vor Frostschäden zu schützen, hat sich das Abdecken der Beete mit Zweigen bewährt. Greifen Sie dabei lieber auf Tannenzweige zurück. Diese Zweige verlieren die Nadeln nicht so schnell wie bspw. Fichtenzweige.

Hochstämmige Sträucher

Einige hochstämmige Sträucher mögen Frost nicht sonderlich, auch wenn die Pflanze eigentlich winterhart ist. Diesen Sträuchern können Sie mit Vlies oder Jute helfen. Hüllen Sie die gesamte Strauchkrone in Vlies oder Jute ein. Eine Hülle aus Plastik ist jedoch nicht zu empfehlen, da sich unter dem Plastik Wasser ansammeln kann, dass dann zur Fäulnis des Strauches beiträgt.

Fazit

Das schwerste an den Wintervorbereitungen ist wahrscheinlich das Hereinnehmen der großen Kübelpflanzen, die einen nicht zu unterschätzenden Platzbedarf haben. Der Austausch von Knollen gegen die Frühblüherzwiebeln ist dagegen mit Leichtigkeit zu bewerkstelligen.

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