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Energie-Spartipps in der Küche

Energiespar-Ampel
Susanne Mai

Bevor Sie sich unsere Energie-Spartipps für die Küche zu Gemüte führen, sollten Sie erst über die Energiefresser in Ihrem Haushalt Bescheid wissen. Im Handel gibt es für ca. 10,00 EUR Energie Messgeräte. Das Messgerät stecken Sie zwischen das zu prüfende Gerät und die Steckdose. Der jeweilige Prüftest sollte mindestens eine Stunde aber besser noch 24 Stunden dauern. Nach und nach können Sie dann alle Ihre elektrischen Geräte durchtesten. Sie werden verblüfft sein, wie viel Energie so manches Ihrer Haushaltsgeräte verbraucht.

Strom einsparen

Strom ist teuer, das zeigt die letzte Jahresabrechnung nur zu deutlich. Mit den folgenden Tipps gelingt es Ihnen, Sparpotenziale zu erkennen und auszuschöpfen.

Spartipps Backofen

  1. Für vier oder fünf Frühstücksbrötchen sollten Sie nicht den Backofen anheizen. Günstiger und mit dem gleichen guten Ergebnis können Sie Brötchen auf dem Brötchenaufsatz des Toasters aufbacken. Die Nutzung des Backofens lohnt sich nur bei großen Mengen.
  2. Nutzen Sie die Nachwärme des Backofens in dem Sie den Ofen ca. 10 Minuten vor dem Ende der Backzeit ausschalten. Mit der vorhandenen Restwärme wird das Gericht fertig. Das Einsparpotenzial wird vor allem Kuchenliebhaber überzeugen.
  3. Neugierde kostet Geld. Öffnen Sie die Backofentür nur, wenn es unbedingt erforderlich ist. Jede zusätzliche Öffnung lässt Hitze entweichen und verschwendet bares Geld.

Spartipps Herd

  1. Nutzen Sie Töpfe und Pfannen entsprechend der Plattengröße Ihres Herdes. Vorteil, Sie nutzen die gesamte abgegebene Energie zum Garen und heizen nicht die Umgebung. Das sich der Garprozess dadurch beschleunigt, ist ein positiver Nebeneffekt.
  2. Nutzen Sie für das Erhitzen des Kochwassers von Nudeln oder Gemüse den Wasserkocher. Der Wasserkocher bringt das Wasser schneller und kostengünstiger zum Kochen. Schütten Sie das kochende Wasser dann in den Topf und arbeiten Sie nach dem Aufkochen wie gewohnt weiter.
  3. Verwenden Sie Töpfe, in denen Sie das Gargut mit wenig Wasser kochen können. Das spart auf lange Sicht Energie.
  4. Schon Oma sagte, Immer den Deckel auf die Töpfe legen. Ohne Deckel wird sinnlos Energie vergeudet.
  5. Ein dicker Topfboden ist Pflicht. Sogenannte Sandwichböden geben die Energie besonders gut an das Gargut ab.

Spartipps Kühlschrank

  1. Beim Kauf eines Kühlschranks sollte die Energieeffizienzklasse beachtet werden. Kühlschränke der Energieeffizienzklassen A+ bzw. A++ verbrauchen die geringste Energie. Diese Geräte sind in der Anschaffung um einiges teuer als Geräte niedrigerer Effizienzklassen, der Preis amortisiert sich nach kurzer Laufzeit aber über den geringeren Stromverbrauch.
  2. Sinnvolles Überlegen vor dem Öffnen des Kühlschrankes, spart pures Geld. Wer bei geöffneter Kühlschranktür überlegt, ob er Wurst oder Käse oder vielleicht doch lieber sein Brot mit Fleischsalat belegen möchte, schmeißt sein Geld sinnlos zum Fenster hinaus. In der Zwischenzeit ist die gesamte Kälte aus dem Kühlschrank entwichen. Nach dem Schließen der Tür muss viel Energie zum erneuten Kühlen aufgewendet werden. Kurzes Überlegen vor dem Öffnen der Kühlschranktür spart somit viel Geld
  3. Heiße Speisen abkühlen lassen! Bevor Sie die Reste vom Mittagessen im Kühlschrank aufbewahren, lassen Sie sie abkühlen. Im Kühlschrank muss für die Abkühlung wertvolle Energie aufgewendet werden.
  4. Gefrorenes im Kühlschrank auftauen lassen. Planen Sie bereits am Vortag das Mittagessen. Wollen Sie auf Eingefrorene Gerichte zurückgreifen, tauen Sie diese im Kühlschrank auf. Mit dem Einfrieren des Gerichtes haben Sie schon einmal Energie aufgewendet und bezahlt. Gibt das Gefriergut die Kälte im Kühlschrank ab, können Sie diese noch sinnvoll nutzen.
  5. Optimale Lagerung! Werden Lebensmittel im Kühlschrank optimal gelagert, spart das nicht nur Energie sondern verhindert auch den vorzeitigen Verderb. So sollen leicht verderbliche Lebensmittel am kältesten Punkt des Kühlschranks gelagert werden. Milchprodukte, wie bspw. Käse gehören in den mittleren Bereich des Kühlschranks. Obst und Gemüse sollten im Gemüsefach aufbewahrt werden. Mit dieser Systematik bleiben die Lebensmittel länger frisch und Sie finden das gewünschte Lebensmittel schnell. Die Kühlschranktür wird rasch wieder geschlossen.

Spartipps Gefrierschrank

  1. Besitzen Sie noch ein älteres Modell, sollte der Gefrierschrank regelmäßig abgetaut werden. Bildet sich eine dicke Eisschicht, muss mehr Energie für die eingestellte Temperatur aufgewendet werden. Bei den neueren No-Frost-Geräten ist ein abtauen nicht mehr erforderlich.
  2. Günstig ist ein kühler Raum als Standort für den Gefrierschrank. Je niedriger die Umgebungstemperatur umso niedriger fällt auch der Stromverbrauch aus.
  3. Die Temperatur im Gefrierschrank sollten Sie nicht zu kalt einstellen. Eine Temperatur von minus 18 Grad C im Gefrierschrank ist völlig ausreichend.

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