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Der beliebteste Weihnachtsbaum in Deutschland

Tannenbaum
Susanne Mai

Strahlend schön lässt er am Heiligen Abend die Kinderaugen leuchten. Festlich herausgeputzt, glitzernd und funkelnd mit hunderten Lichtern und Kugeln, ist der Christbaum zum Symbol der Geburt Christi geworden. Doch welcher Baum versteckt sich unter der glänzenden Pracht?

Die Nordmanntanne

Seit gut 20 Jahren führt die Nordmanntanne die Liste der beliebtesten Weihnachtsbäume in Deutschland an. Die ursprünglich aus dem Kaukasus stammende Tanne steht bei gut 70 Prozent der Deutschen am Heiligen Abend im Wohnzimmer. Neben dem Aussehen, sind die weichen Nadeln, der gerade Wuchs und nicht zuletzt die Haltbarkeit von sechs Wochen ausschlaggebend für den ersten Rang in der Beliebtheitsscala.

Die Blautanne oder Edeltanne

Ebenfalls von den Deutschen geliebt wird die Blautanne. Diese besondere Züchtung hat blauweiße, dicht stehende Nadeln, die einen viereckigen Querschnitt aufweisen. Je nach Zuchtform piecksen diese Nadeln mal mehr und mal weniger. Durch die starken Äste tragen die Blautannen auch schwereren Weihnachtsschmuck. Sie sind daher für öffentliche Räume und auf Weihnachtsmärkten bestens als Weihnachtsbaum geeignet.

Die Weißtanne

Der Baum des Jahres 2004 ist in Deutschland zur Rarität geworden. Durch Schädlingsbefall und menschliche Einflüsse ist der Bestand in den Wäldern arg geschrumpft. Ihr einzigartiges Aussehen erhält die Weißtanne von ihren kammerartig angeordneten Nadeln. Die Nadeloberseite zeigt sich dem Betrachter im tiefsten dunkelgrün, die Unterseite hingegen leuchtet in einem saftigen hellgrün. Traditionell steht jedes Jahr vor dem Bundeskanzleramt eine Weißtanne aus dem Schwarzwald.

Die Nobilistanne

Diese elegante Schönheit ist besonders langlebig. Weil die Nadeln direkt mit dem Ast verwachsen sind, ist das typische Nadeln der Weihnachtbäume bei der Nobilistanne nahezu ausgeschlossen. Die einzelnen Äste sind nicht so biegsam wie bei der Nordmanntanne und können demzufolge ordentlich mit Schmuck behangen werden.

Die Blaufichte oder Stechfichte

Die Blaufichte ist nur noch für Nostalgiker interessant. Wie ihr Beiname schon ausdrückt, stechen die Nadeln der Blaufichte ganz gehörig. Weiterhin braucht diese Fichtenart bei ihrem langsamen Wachstum sehr viel Pflege. Das Interesse der Nostalgiker liegt in dem besonderen und einzigartigen Nadelgeruch begründet. Kaum ein anderer Weihnachtsbaum reicht in diesem Punkt an die Blaufichte heran.

Die Balsamtanne

Den Namen trägt die Balsamtanne auf Grund ihres wohlig duftenden Nadelkleids. Die Balsamtanne ist in Nordamerika und Kanada heimisch. Als Importbaum wird diese Tanne mancherorts angeboten. Die kurzen, hellgrünen Nadeln passen wunderbar ins weihnachtliche Farbspektrum.

Die spanische Tanne

Eine weitere Importtanne ist die spanische Tanne. Ihre Nadeln stehen bürstenförmig vom Ast ab und bilden ein sehr ansprechendes Gesamtbild. Trotz ihres borstigen Aussehens stechen die abgeflachten, viereckigen Nadeln der spanischen Tanne nicht. Außerdem geben die Nadeln kein Harz ab, was sie für die Verwendung als Christbaum sehr attraktiv macht.

Die Kiefer

Weihnachtsfans, die das ungewöhnliche lieben, setzen auf eine Kiefer als Christbaum. Der interessante Wuchs, die schönen Nadeln und die lange Haltbarkeit sind das ausschlaggebende Kriterium für diese Wahl. Die Kiefer lässt sich nicht so einfach mit Schmuck behängen, duftet aber dafür ausgesprochen sinnlich nach Wald.

Fazit

Die meisten Deutschen mögen beim Weihnachtsbaum keine Experimente. Sie kaufen sich den Klassiker, die Nordmanntanne. Mit Ihrem Interesse für diesen gerade gewachsenen und nicht stechenden Christbaum treffen Sie eine ausgezeichnete Wahl. Für Individualisten und Nostalgiker stehen ausreichend viele Alternativen zur Disposition.

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