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Der begehbare Kleiderschrank - unerreichbarer Luxus oder doch realisierbar?

begehbarer Kleiderschrank
Alexander Hupe

Ein begehbarer Kleiderschrank ist für viele Menschen der pure Luxus, der oftmals auch unerreichbar scheint. Doch so unerreichbar ist dieser Luxus gar nicht. Schon mit wenigen Mitteln und kleinsten Ecken kann man sich selbst einen begehbaren Kleiderschrank ins eigene Reich zaubern. Doch diese großen Schränke dienen nicht nur als Kleiderschrank. Sie können auch in vielen anderen Bereichen eingesetzt werden.

Einsatzbereiche für begehbare Schränke

Vorrangig wird der begehbare Schrank natürlich als Kleiderschrank genutzt. Dies bietet nämlich den Vorteil, dass man seine gesamte Garderobe ordentlich und übersichtlich unterbringen kann. Hinzu kommt der Vorteil, dass man sich in einem begehbaren Kleiderschrank frei bewegen kann, sogar an- und umziehen kann. Auf Grund dieser Bewegungsfreiheit ist jede kleinste Ecke gut zu erreichen und man kann auch besser Ordnung halten.
Ein begehbarer Schrank kann jedoch auch in einem Büro genutzt werden. Auch in Ateliers ist diese Form der Schränke nicht unüblich. Akten, Werkzeuge, Geräte, Materialien und Utensilien können in diesen Schränken übersichtlich und hinter verschlossenen Türen aufbewahrt werden.

Begehbare Kleiderschränke in großen Räumen

In großen Wohnungen sind auch meist recht große Räume zu finden. Manchmal wird auch ein Zimmer frei, wenn sich zum Beispiel ein Paar trennt oder ein Kind aus der elterlichen Wohnung auszieht. Diese zusätzlichen, ungenutzten Räume können dann hervorragend als begehbare Kleiderschränke umfunktioniert werden.
Dafür benötigt man nicht viel mehr als ein ausgeklügeltes Schranksystem. Diese Systeme gibt es in vielen Einrichtungshäusern und können individuell zusammengestellt werden. Auch die Formen dieser Systeme sind recht unterschiedlich. So kann man sich zum Beispiel für die klassische Holzvariante entscheiden, wie sie auch in herkömmlichen Kleiderschränken zu finden ist. Aber auch sehr moderne Elemente aus Chrom und Edelstahl sind sehr beliebt. Mit Schubladen, Gestängen und vielen Fächern kann man für Ordnung sorgen.

Begehbare Kleiderschränke in Ecken und Nischen

Auch wer nicht so viel Platz zur Verfügung hat, muss auf einen eigenen begehbaren Kleiderschrank nicht verzichten. Denn selbst kleinere Ecken und Nischen bieten sich an für einen Umbau zum begehbaren Kleiderschrank.
Auch in diesen kleineren Räumen und Ecken können dann die variablen Schrank- und Stauraumsysteme zum Einsatz kommen. Durch die Flexibilität sind sie besonders für kleinere Ecken hervorragend geeignet und können somit für viel mehr Stauraum als erwartet sorgen.
Da ohnehin nicht viel Platz zur Verfügung steht sollte man sich für platzsparende Türen entscheiden. Sehr gut geeignet sind zum Beispiel Falt- oder Gleittüren. Falttüren werden einfach zusammengeschoben. Gleittüren können auf der Wand entlangführen oder auch in der Wand verschwinden.

Dachschrägen ausnutzen

Dachschrägen stellen meist ein Ärgernis dar, da es sich bei diesen Räumen um verschwendeten Platz handelt, der meist nicht sehr sinnvoll genutzt werden kann. Mit ein paar Tricks kann man jedoch ein kleines Zimmer entstehen lassen, das zum begehbaren Kleiderschrank umfunktioniert werden kann.
Um ein extra Zimmer entstehen zu lassen muss einfach nur eine Trennwand eingezogen werden, die am besten mit einer platzsparenden Gleittür versehen wird. Hinter dieser Trennwand kann man dann wieder mit Stauraum- und Schranksystemen arbeiten, die individuell an den vorhandenen Platz angepasst werden können. Somit kann man den Raum unter den Schrägen nicht nur hervorragend nutzen. Man kann auch einen begehbaren Kleiderschrank sein eigen nennen.

Ordnung ist das halbe Leben

Auch wenn ein begehbarer Kleiderschrank viel Platz bietet, so sollte doch ein System vorhanden sein, damit man sich auch leicht und schnell zurecht findet. Bevor es also daran geht, den Kleiderschrank zu planen, sollte man sich zuerst einen Überblick über seine gesamte Kleidung verschaffen, damit man auch genau planen kann, wie viel und welche Form von Stauraum benötigt wird. Auch Ausmisten ist von Vorteil. Kleidung, die länger als ein Jahr lang nicht getragen wurde, gehört in die Altkleidersammlung. Das befreit nicht nur von unnötigem Ballast. Auch das Gemüt wird befreit.
Ist der begehbare Kleiderschrank zum Einräumen bereit, sollte man sich an ein bestimmtes System halten. Dabei gilt: Sortieren nach Größe, Farbe, Art und Saison. Das mag für manchen spießig erscheinen. Doch eigentlich erleichtert es nur das Suchen und Finden.

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