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ADR Prädikat für die Königin der Blumen

Gärtnerin schneidet Rose
Beatrix Lutze

Hinter dem ADR Prädikat versteckt sich ein Prüfverfahren für Neuzüchtungen von Rosen. Dabei steht das Kürzel ADR für Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung. Jedes Jahr drängen bis zu 60 neue Züchtungen auf den Markt. Sie werden auf Ihre Eigenschaften getestet und kontrolliert. Die Neuheitenprüfung bei Rosen dauert drei Jahre und nur eine von zehn eingereichten Neuzüchtungen erhält das begehrte Prädikat.

Was sagt das ADR Prädikat aus?

Mit der Rosenneuheitenprüfung werden Neuzüchtungen auf ganz bestimmte Eigenschaften getestet. Zunächst pflanzen die Prüfer die Rosen deutschlandweit an elf verschiedenen Standorten aus. Die neuen Sorten erfahren keine Behandlung mit Pflanzenschutzmitteln. So kann ihre Robustheit und ihr Zierwert explizit beurteilt werden. In das Prädikat fließen ebenfalls die Gesundheit, die Resistenz gegen Pilzkrankheiten, der Wuchs, die Laubbildung, die Blütentätigkeit und der Duft ein. Das ADR Prädikat ist ein besonderes Qualitätssiegel, auf das Sie sich als Verbraucher verlassen können.

So pflanzen Sie Ihre Neuheit richtig ein

Am einfachsten ist das Einbringen von Container Rosen. Diese sitzen fest in einem Erdballen und brauchen nur noch in das Pflanzloch gesetzt und angegossen zu werden. Oft sind Rosen aber auch als Wurzelnackte Ware im Angebot. Wurzelnackte Rosen müssen vor dem Pflanzen mindestens zwölf Stunden im Wasser liegen. Damit verhindern Sie das gefürchtete Austrocknen ihrer Neuerwerbung.

Der perfekte Schnitt

Ein wichtiger Punkt in der Rosenpflege ist der perfekte Schnitt. Mit einer scharfen Gartenschere schneiden Sie altes, verdorrtes oder erfrorenes Holz und die Verzweigungen ab. Neue Triebe kürzen Sie um die Hälfte. Der richtige Schnittpunkt liegt ca. einen halben Zentimeter oberhalb des Auges. Schneiden Sie den Trieb immer vom Auge schräg nach unten hin ab. Halten Sie sich dabei an die Regel, starke Triebe nur wenig abzuschneiden, schwache Triebe hingegen können Sie stark zurückschneiden. Der beste Zeitpunkt für diesen Pflegeaufwand liegt im Frühjahr. Bei Dauerblühern schneiden Sie die verblühte Blüte oberhalb des ersten Blattes ab. Damit fördern Sie die Blütenneubildung und können sich auf einen mehrmonatigen Blütenrausch freuen.

Weitere Pflegetipps für Ihre Rosen

Einerleih ob Sie die alten Rosensorten favorisieren oder Ihren Garten mit Neuzüchtungen aufwerten wollen, alle Rosen mögen ausreichend Sonne. Sorgen Sie dafür, dass der Boden ständig aufgelockert wird. Rosen dürfen nicht austrocknen, vertragen aber generell keine Staunässe. Das ist besonders bei Kübelpflanzen zu beachten.

Nährstoffe

Rosen brauchen zum gesunden Wachstum und einer reichhaltigen Blüte viele Nährstoffe. Die Nährstoffe sind im speziellen Rosendünger enthalten. Gartenexperten raten, Rosen während des Frühjahrsaustriebes und bei der ersten Blüte zu düngen. Dauerblüher benötigen im Sommer noch eine weitere Düngergabe.

Rosen mit dem ADR Prädikat

In diesem Jahr haben 15 Neuzüchtungen das begehrte Prädikat verliehen bekommen. Dazu zählen u.a. die Sorten Sommerrose, Larissa, Candia Meidiland, Intarsia, New Look, Yellow Meilove oder Schloss Ippenburg. Die Artenvielfalt reicht dabei von Zwergrosen über Beetrosen und Strauchrosen bis hin zur Edelrose.

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